Sacrum und Steißbein (Steißbein) der Wirbelsäule Anatomie und Bilder


Kreuzbein

Anatomie

Das Kreuzbein ist ein einzelner keilförmiger Knochen, der durch die Fusion von fünf Kreuzbeinwirbeln gebildet wird. Im Kindesalter sind die Sakralwirbel in ähnlicher Weise wie die oberen Teile der Wirbelsäule durch Bandscheiben getrennt. Etwa im Alter von 20 Jahren beginnen diese Wirbel durch Ossifikation der Scheiben zu verschmelzen. Dies ist ein allmählicher Prozess und es ist nicht ungewöhnlich, dass die Verknöcherung nur bis zu 40 Jahre oder sogar länger dauert. Das Kreuzbein ist im Verhältnis zur Länge bei Frauen breiter, obwohl der erste Sakralwirbel (S1) bei Männern größer ist.

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Die Wirbelsäule, die das Rückenmark beherbergt, setzt sich im Kreuzbein fort. Der Sakralkanal enthält ein Bündel von Spinalnervenwurzeln, die als Cauda Equina (Lateinisch für "Pferdeschwanz"). Diese Nerven verlassen das Sakrum durch die vier Paare von sakralen Foramina an der vorderen (Becken) und hinteren (dorsalen) Oberfläche.

Die Beckenoberfläche zeigt nach vorne (vorne) und ist glatt und konkav. Die Untersuchung der Beckenoberfläche zeigt vier Querlinien, die anzeigen, wo die Kreuzbeinwirbel zusammengeschmolzen sind. Die dorsale Oberfläche ist nach dorsal gerichtet und rau und konvex. Die Längsrippen in der Mitte der dorsalen Oberfläche werden als medianer Kreuzbeinkamm bezeichnet und sind die Überbleibsel der Dornfortsätze der Kreuzbeinwirbel. Die Querfortsätze der Sakralwirbel bilden die lateralen Sakralkämme.

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Gewicht-tragende Funktion

Das Kreuzbein liegt zwischen den Hüftknochen, wo es dem Becken Festigkeit und Stabilität für die Befestigung und Bewegung der Gliedmaßen verleiht und auch das Körpergewicht der oberen Körperhälfte auf den Beckengürtel überträgt. Die obere Hälfte des Kreuzbeins ist wegen seiner tragenden Funktionen breiter und größer. Die untere Hälfte spielt bei diesen Tätigkeiten beim Stehen keine Rolle und ist daher nicht so sperrig.

Der erste der Sakralwirbel, S1, steht in direktem Kontakt mit dem größten beweglichen Wirbelkörper L5. Das Gewicht des gesamten Oberkörpers wird von L5 getragen, welches dieses Gewicht auf das Kreuzbein überträgt. Die obere Hälfte des Kreuzbeins wiederum überträgt dieses Gewicht auf den Beckengürtel.

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Das Kreuzbein hat vier wichtige Stellen, wo es sich mit den umliegenden Knochen artikuliert.

  • Das Base des Kreuzbeins wird durch die obere Oberfläche des Wirbels S1 gebildet, der mit L5 artikuliert. Dies ist bekannt als das lumbosakrale Gelenk. Der Winkel, der durch den L5-Wirbel und das Kreuzbein gebildet wird, ist als lumbosakraler Winkel bekannt, der zwischen 130 und 160 Grad liegt.
  • Das Apex Das Os sacrum hat eine ovale Facette, die das Kreuzbein mit dem Steißbein artikulieren lässt.
  • Das seitliche Aspekte Das Os sacrum hat Ohrmuschelflächen, die es ihm ermöglichen, mit dem Ilium (dem größten Knochen des Beckens) zu artikulieren. Dies wird als Iliosakralgelenk bezeichnet.

Steißbein

Anatomie

Das menschliche Steißbein ist ein Überbleibsel der embryonalen Schwanzvorwölbung des Skeletts (kaudaler Eminenz). Es ist normalerweise im Embryo gegen Ende der 4. Woche bis etwa zur 8. Woche vorhanden. Das Steißbein wird durch die Fusion von vier Steißbeinwirbeln gebildet, die an der Basis der Wirbelsäule einen kleinen dreieckigen Knochen bilden. Diese Wirbel sind im Vergleich zu denen der zervikalen, thorakalen und lumbalen Bereiche der Wirbelsäule ziemlich unterentwickelt. Der erste Steißbeinwirbel (Co1) verschmilzt gewöhnlich mit dem Kreuzbein mit dem Alter, während die drei Steißbeinwirbel zusammenschmelzen, um das Steissbein als einen einzelnen Knochen zu bilden.

Gewicht-tragende Funktion

Im Gegensatz zu den anderen Wirbeln spielt das Steissbein beim Stehen keine Rolle. Seine vordere Flexion beim Sitzen indiziert jedoch, dass es beim Sitzen etwas Gewicht tragen kann. Es ist jedoch ein wichtiger Teil der Wirbelsäule, da es als Ort der Befestigung für verschiedene Muskeln und Bänder dient.

Abtasten

Das Steißbein hat eine innere Beckenoberfläche und eine äußere hintere Oberfläche. Das Steißbein kann im Interglutalspalt (der Zwischenraum zwischen den beiden "Wangen" des Gesäßes) ertastet werden. Sein Oberteil liegt etwa 2,5 cm nach hinten und über dem Anus und wird von einem Mediziner durch Einführen des behandschuhten Fingers in den Analkanal untersucht.


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